Effektivität der Simulationstrainings

Was ist es, das Simulationstraining wirksam macht? Das Training muss so gestaltet werden, dass auch tatsächlich das geübt werden kann, was verbessert werden soll. Wir haben zum Beispiel untersucht, ob und inwieweit sich technische (z.B. Intubieren) und nicht-technische Fähigkeiten (z.B. im Team gemeinsam einen schwierigen Atemweg managen) anhand von Simulationen trainieren lassen. Hierfür nahmen Anästhesieteams entweder an rein technischen Trainings oder kombinierten Trainings (bestehend aus technischen und nicht-technisches Elementen) teil und übten unterschiedliche Atemwegsszenarien. Die Ergebnisse zeigten: Ein Üben rein technischer Fähigkeiten führt nicht – wie im klinischen Alltag häufig implizit angenommen – automatisch dazu, dass die Teilnehmenden in der jeweils echten Situation sicherer im Team agieren.
Das bedeutet auch, dass wenn im Simulationstraining gezielt Speaking Up verbessert werden soll, dieses als gezielte Intervention in das Training integriert werden muss.

Projekte zur Effektivität von Simulationstrainings:

​Titel
​Personen
​Förderung
​Status
​Combined technical and non-technical skills training for managing unanticipated difficult intubations ​Principle Investigator: Prof Dr. Gudela Grote (ETH Zürich), Co-Investigator: Prof. Dr. Donat R. Spahn; Mitarbeiter_innen: Dr. Bastian Grande, Dr. Michaela Kolbe, Mona Weiss, Carl Schick.​Abgeschlossen